Top 3 Steuer-Tips für Selbständige

Steuern für Selbständige

Selbst Menschen mit hohen Einkommen verzichten in Deutschland oftmals auf die Dienste eines Steuerberaters. Dabei sind die Experten häufig dazu in der Lage, entscheidende Tipps zu geben, wie die finanzielle Last des Fiskus zu reduzieren ist. Doch welche Möglichkeiten bieten sich in diesen Tagen, die noch zum Bereich der Legalität zählen?

Externe Hilfe in Anspruch nehmen

Es gibt inzwischen viele Euphemismen rund um das Thema Steuern sparen. Wir möchten an dieser Stelle von klassischen Tricks sprechen, ohne die negative Seite des Begriffs besonders zu betonen. Stattdessen ist von Anfang an klar definiert, dass es darum geht, die Möglichkeiten und Grenzen des Steuergesetzes in vollem Umfang auszunutzen, was geradezu als juristische Pflicht eines Steuerzahlers wirkt. Zunächst ist es die Verwaltung der Steuerangelegenheit, die zur Diskussion steht.

Besonders Selbstständige wissen um den großen zeitlichen Aufwand, den die Steuer vor allem am Jahresende mit sich bringt. Während dieser Stunden ist es wiederum nicht möglich, der eigentlichen Arbeit nachzugehen, welche für die Produktion des persönlichen Einkommens verantwortlich ist. Bei Selbstständigen ist ein Steuerberater schon ab einem vergleichsweise geringen Jahreseinkommen von 25.000 Euro absolut angebracht. Inzwischen stehen selbst günstige Kredite für Selbstständige zur Verfügung, welche zur Begleichung dieser Kosten eingesetzt werden könnten.

Die richtigen Vorbereitungen treffen

Bereits die richtige Vorbereitung auf die Steuererklärung hilft dabei, den zeitlichen Aufwand massiv zu reduzieren. Das ganze Jahr hinweg sollten daher alle wichtigen Belege gesammelt und im besten Fall direkt geordnet werden. So lässt sich das große Chaos bei der Endabrechnung vermeiden, bei dem es doch wieder einmal nicht gelingt, alle Belege ausfindig zu machen.

Die verschiedenen geschäftlichen Fahrtkosten, Geschäftsreisen, Krankheitskosten, Unfallkosten und viele weitere Dokumente sollten so schrittweise zusammengetragen werden. Finden sie sich alle in einem Ordner wieder, fällt es bei der Abgabe der nächsten Steuererklärung sehr viel leichter, selbst den Überblick über die Lage zu behalten und alle wichtigen Fragen zu klären. Auf der anderen Seite könnten die gesammelten Belege und Rechnungen direkt in dieser Form an einen Steuerberater weitergegeben werden, der sich dem Thema annimmt.

Überblick darüber, was alles Steuerlich absetzbar ist.

Den Freistellungsauftrag nutzen

Besonders in den Zeiten niedriger Zinsen vergessen viele Steuerzahler die Bedeutung des Freistellungsauftrags. Erst in Kombination mit diesem ist es möglich, Zinserträge bis zu einem Betrag von 801 Euro pro Jahr steuerfrei zu erhalten. Besonders aufgrund der Tatsache, dass die Abfuhr der Steuer automatisch erfolgt, sollte viel Wert auf den passenden Umgang mit dieser finanziellen Freiheit gelegt werden. Diese Bedeutung wächst weiter, wenn Einlagen bei verschiedenen Banken vorhanden sind. Dann ist es möglich, den Freistellungsauftrag zu splitten und auf die einzelnen Banken aufzuteilen. So ist es beispielsweise möglich, bei einer Direktbank steuerfreie Zugewinne bei Aktien zu verbuchen und gleichzeitig keine weiteren Steuern auf die Erträge des Festgelds bei der Hausbank zu zahlen. Bei unverheirateten Menschen ist dies natürlich nur bis zu einem Betrag von 801 Euro pro Jahr möglich. Darüber hinaus übernehmen die Banken meist selbst die Abfuhr der Steuer, wodurch sich auch hier der Aufwand des Einzelnen massiv verringert und schneller die gewünschten steuerlichen Fortschritte auf diesem Gebiet verbucht werden. Schon dies sind maßgebliche Vorteile, die sich eigentlich nicht leugnen lassen.