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Kein Einkommen mit dem Auskommen: Den Geldbeutel zu schonen, ohne allzu große Abstriche an der Lebensqualität zu machen, liegt im Trend.

Allerdings ist das manchmal leichter gesagt als getan, vor allem wenn die Mehrwertsteuer ins Spiel kommt. Die kann nämlich vor allem im Bereich Essen kräftig variieren – entweder sind sieben oder 19 Prozent fällig.

Deutsche tafeln gern auswärts. Laut einer Umfrage von 2017 gehen rund sieben Prozent der Teilnehmer mehrmals pro Woche ins Restaurant. Einmal pro Woche speisen 13 Prozent in einem gastronomischen Betrieb, jeder vierte geht mehrmals im Monat ins Restaurant und 29 Prozent speisen dort ein Mal im Monat. Doch wem es nur um das Essen und nicht um das Ambiente und den Service geht, der kann mit etwas Glück vom niedrigeren Mehrwertsteuersatz profitieren.

Prinzipiell werden Lebensmittel mit sieben Prozent besteuert, aber die Zubereitung im Restaurant, der Service und die Sitzmöglichkeiten verwandeln die Speisen in eine Dienstleistung, und die schlägt mit dem vollen Mehrwertsteuersatz zu Buche. Auch deshalb ist der Stehimbiss günstiger als die Gastwirtschaft um die Ecke.

Wer aber sein Essen im Restaurant zum Mitnehmen bestellt und woanders verspeist, sollte nur mit sieben Prozent zur Kasse gebeten werden.

Konfus wird es bei Mahlzeiten in der Kantine. Bei Schulkantinen und Bürokantinen werden 19 Prozent Mehrwertsteuer angesetzt, bei Universitätskantinen hingegen nur sieben. Wer einen Cateringservice engagiert, muss voll zahlen, wenn auch Porzellangeschir zur Verfügung gestellt wird. Werden Pommes und Currywurst oder andere Gerichte auf Plastikgeschirr serviert, bleibt es bei sieben Prozent.

Beim Kaffee zum Mitnehmen wird es ebenfalls kompliziert. Zwar werden Getränke grundsätzlich voll besteuert, aber es gibt Ausnahmen. Stark milchhaltiger Kaffee zum Beispiel gilt ab 75 Prozent Milchgehalt nicht mehr als Kaffee sondern als Milchmischgetränk und fällt unter den ermäßigte Steuersatz.

Das gilt auch im Drive-Through-Restaurant, dass zwar nicht unbedingt die gleiche kulinarische Qualität wie das Lieblingsrestaurant besitzt, aber dafür schnellen Service und niedrigere Preise bietet.

Bequemlichkeit ist ein Punkt, der immer mehr Interesse findet. In Dubai ist inzwischen sogar schon der erste Supermarkt geplant, in dem vom Auto aus eingekauft werden kann. Dabei soll der Kunde in den Laden einfahren und an verschiedenen Haltepunkte mit Regalen stoppen können. Die Regale enthalten alles von frischen Backwaren bis zu Getränken und können per Knopfdruck rauf und runter gefahren werden. Die Eröffnung ist für 2019 geplant.

Während es in Deutschland seit längerem Drive-In-Supermärkte gibt, in den die Waren online bestellt und per Auto abgeholt werden, ist die Idee aus Dubai bislang allerdings noch nicht weiter vorgedrungen.