Wie sicher ist unser Geld nach Corona

Ob Corona nur eine reine Hysterie ist, gestreut von Panikmache und Zahlen, die niemand mehr prüft, bleibt weiterhin eine Frage. Fakt ist aber schon jetzt eins: Der Schaden in Deutschland ist inzwischen weitaus größer, als ihn das Virus jemals hätte anrichten können. Und nicht nur in Deutschland. Italien und Spanien, zwei Länder, die praktisch Dauerpleite sind, berichten jeden Tag von horrenden Todesfällen. Dadurch können sich einige EU-Länder später höhere Hilfen der EU sichern. Schon jetzt ist klar, das Virus ist keine Krise. Die Krise kommt danach. Die Bankenkrise könnte wieder aufflammen, doch ob dieses Mal genügend Geld vorhanden ist, um weltweiten Banken zu retten, bleibt fraglich. Die italienischen Banken wankten ja schon erheblich vor der Krise. In Spanien und Frankreich sieht es nicht anders aus. Wie sicher ist also unser Geld nach dem Virus auf dem Konto? Hierzu gibt es keine wirklichen Daten oder Berichte. Doch der Blick nach Griechenland könnte hilfreich sein.

Wenn die Finanzkrise kommt

Als Griechenland pleite war, wurden Kapitalverkehrskontrollen eingeführt. Die Kunden konnten nur noch maximal 50 Euro pro Tag am Automaten abheben. Überweisungen ins Ausland waren nicht mehr möglich. Rein theoretisch sind solche Vorgänge auch in Deutschland möglich. Mittlerweile sind ja fast alle EU-Länder in die Corona-Hysterie verfallen. Pro Tag werden Unsummen von Geldern verbrannt. Dabei ist das Ausmaß noch viel schlimmer, als in den bisherigen Wirtschaftskrisen, da die Geschäfte ja nicht einfach wieder öffnen dürfen.

Einige Branchen, besonders im Versandbereich und in einigen Handwerkersparten sind bislang nicht betroffen und verzeichnen gute Umsätze. Das funktioniert aber nur solange, wie die Auftraggeber bezahlen. Der Kreislauf wird sich also auch hier zur gegebener Zeit schließen. Zudem ist unbekannt, wie lange die Länder die Maßnahmen aufrechterhalten wollen und wann sich die EU Grenzen wieder öffnen. Letzteres könnte noch Jahre dauern. Das Ausmaß der finanziellen Krise ist also bis dato gar nicht einzuschätzen und die Regierungen wissen nicht wirklich, wie sie darauf zu reagieren haben.

Ist unser Geld sicher

Durch die gestreute Viruspanik wird diese Frage kaum gestellt und schon gar nicht in den Medien angesprochen. Dennoch spricht vieles dafür, dass unser Geld auf der Bank gefährdet sein könnte. Schon jetzt ist es daher sinnvoll, Maßnahmen zu ergreifen. Einige denken dabei an virtuelle Coins. Während Bitcoins in Online Casinos gerne gesehen sind, gelten diese aber als hochriskant. Wie der Coin bei Krisen reagiert, ist bis dato schwierig zu beurteilen. Der Bitcoin für einen kleinen Teil des Vermögens macht nur Sinn, wenn der Kurs wieder einmal abgesackt ist und selbst dann sollte größte Vorsicht gelten.

Sinnvoll erscheinen da andere Maßnahmen. Edelmetalle sind wieder im Blick. Kleine Einheiten sind zwar etwas teurer, aber im Falle einer großen Krise ein idealer Ersatz für den Euro. Sinnvoll kann es auch sein, etwas Geld jetzt schon im Ausland zu parken. Aber Vorsicht: Auslandskonten müssen dem Finanzamt mitgeteilt werden.
Da niemand weiß, was nach Corona passiert, sollten wir uns frühzeitig über unser Geld Gedanken machen. Natürlich können wir das Bargeld unter dem Kopfkissen aufbewahren. Das Problem bei dieser Krise könnte aber sein, das der Wert deutlich sinkt. Die Lösung besteht also am Ende aus dem Streuen unterschiedlicher Maßnahmen.<